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01.12.2006 | "Der Neue Tag" |  Santana-Song für China-Bauma "Blech on the rocks" begeistert in Shanghai nicht nur die Besucher auf dem Wirtgen-Stand Tirschenreuth. "Ein fescher Anblick war's schon." Ludwig Zandt und seine sieben Kollegen von "Blech on the rocks" sind immer noch begeistert. Eine Woche war das Bläserensemble samt "Krachledernen" auf der Baumaschinenmesse in Shanghai und präsentierte den Besuchern aus aller Welt bayerisch-böhmische Blasmusik. Das Gastspiel in der China-Metropole hatte die Wirtgen-Group ermöglicht, die ja in Tirschenreuth mit Hamm eines ihrer wichtigen Standbeine hat. Die Oberpfälzer Musiker sollten auf dem Wirtgen-Gelände für deutsches Flair sorgten. Dazu hatten die Musiker speziell für dieses Engagement ihr Repertoire erweitert. Dies war nötig, da das eigentliche Programm der Gruppe aus Musiktiteln besteht, die normalerweise nicht auf Blechblasinstrumenten gespielt werden. Umgearbeitete Stücke aus Swing, Tango, Latin, Klassik, Rock, Pop und Techno gehören zu ihren sonstigen Herausforderungen. So wurde der Song "Oye como va" von Carlos Santana für den gegebenen Anlass kurzerhand in "Come and buy Machines by Wirtgen" umgetextet. Als Höhepunkte wurden allerdings drei chinesische Schlager gefeiert, die Paul Meiler und Ludwig Zandt extra für Shanghai arrangiert und einstudiert hatten. Gerade der über 30 Jahre alte Song "Tian mi mi" von Teresa Teng, einem fernöstlichen Superstar, war der Renner von "Blech on the rocks" und gefiel sogar dem deutschen Botschafter und dem chinesischen Fernsehen, die den Ausstellungsstand besuchten. Durch die Karaoke-Tradition in Asien wurden die Lieder sofort lauthals mitgesungen und anschließend stürmisch beklatscht. "Das ist schon etwas surreal" merkte die Mitarbeiterin eines anderen deutschen Ausstellers an, als sie die sechs Blechbläser und zwei Schlagzeuger in Lederhosen chinesische Musik spielen sah. "So was erweitert den Horizont und beflügelt ungemein", war die lapidare Bemerkung der Musiker, die den neuen Programmteil getreu ihrem Motto "Musik, die man auf Blechblasinstrumenten normalerweise nicht spielt" begrüßten. In ihrer feschen Tracht waren die Musiker auch ein gefragtes Fotomotiv. Für den Weg vom und zum Messegelände musste immer eine gewisse Zeit für Fotoshootings eingeplant werden. Abends spielten die acht Vollblutmusikanten jeweils fernab des Messetrubels für die Geschäftskunden der Wirtgen-Group in Örtlichkeiten wie dem Paulanerkeller ihr Konzertprogramm. Abschließend durften die Musiker eineinhalb Tage ein umfangreiches Sightseeing-Programm genießen. Die Fahrt mit dem Transrapid bei 431 Stundenkilometer beendete eine unvergessliche Chinareise.
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