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18.03.2006 | "Der Neue Tag" |  Tango und Swing auf Blech geblasen "Blech on the rocks" begeistert im ausverkauften "Kramer-Stodl" - Witz und Situationskomik Falkenberg. (si) Restlos begeistert waren die Zuhörer im ausverkauften "Kramer-Stodl" in Falkenberg. Denn "Blech on the rocks" überzeugte mit Können, vor allem aber viel Witz und Situationskomik. Das Publikum dankte mit tosendem Applaus.
Viele Besucher hatten vor Beginn des Konzerts wohl nur vage Vorstellungen, was ihnen "Blech on the rocks" unter dem Motto "geblasen und nicht gerührt" präsentieren würde. Der "Kramer-Stodl" erwies sich dabei als ideales Umfeld für den Auftritt dieser ersten "Boy Group" mit Blechblasinstrumenten. Mit ihrem Charme zogen die acht Vollblutmusiker das Falkenberger Publikum sofort in den Bann. Moderatorin Elke Pongratz eröffnete den bunten Musikreigen mit dem aus der Augsburger Puppenkiste bekannten "Blechbüchsen-Marsch". Musikalische Aufwartung Dass die Musiker gekonnt den Spagat zwischen den verschiedenen Stilrichtungen beherrschen, zeigte "Blech on the rocks" bei der Melodie "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauss. Darauf folgte der aus zwei Zwiefachen bestehende "Prandtner Bairisch" von Edwin Kammerer. Mit "Je t´aime" machte Baritonist Stefan Karl seiner "unbekannten" Herzensdame im Publikum seine Aufwartung und begeisterte dabei nicht nur die Auserwählte, sondern auch das restliche Publikum. Tango und Swing auf Blech geblasen? Nichts scheint für "Blech on the rocks" unmöglich zu sein. Mit dem Tango "Ole Guapa", dem Hit von Glenn Miller "Tuxedo Junction" und "Swingin Safari" von Bert Kämpfert lieferten die Musiker den Beweis. Dabei wurde das letzt genannte Stück von Ludwig Zandt neu arrangiert. Als Vorlage diente eine alte Schallplatte. Dass diese nicht mehr im allerbesten Zustand war, wurde dabei übersehen - mit dem Ergebnis, dass das Stück zahlreiche Tempowechsel und sich wiederholende Passagen beinhaltete. Humorvolle Moderation Begleitet wurden die Stücke vom Applaus der begeisterten Zuhörer. Die Darbietungen der Musiker und die Stücke aus den verschiedensten Stilrichtungen ließen die Zeit wie Flug vergehen. Dazu die humorvolle und witzige Moderation durch Elke Pongratz, die zu jedem Stück eine kleine Episode zu erzählen wusste; dies verbreitete von Anfang bis Ende gelöste und heitere Atmosphäre. Nach rund zwei Stunden verabschiedeten sich die Musiker schließlich mit einigen Zugaben vom Publikum. |