Was wir machen...
Die Gruppe Blech on the rocks besteht aus sechs Blechbläsern und zwei Schlagwerkern und präsentiert Musik aus aller Herren Länder und Stilrichtungen – wohlgemerkt auf Blech geblasen, versteht sich. Anders gesagt: „Blech on the rocks“ spielen Stücke, die man auf Blech lieber nicht spielen sollte.
Wir bedienen uns dabei des
Jazz,
Swing,
Heavy Metal,
Techno,
Latin,
Tango, der
Polka,
BigBand-Musik und der
Klassik und erweitern ständig das Repertoire um neue außergewöhnliche Stücke. So wurden kürzlich speziell für ein Engagement in China mehrere chinesische Titel einstudiert.
Vornehmlich bieten wir unser Programm im Rahmen eines Kabarett-Konzertes von ca. 2 Std. Dauer an, bei dem sich Moderation und Musik abwechseln. Einzuordnen liesse sich das ganze am ehesten als Art Musiktheater.
Die Bandmitglieder sind fast ausnahmslos studierte Musiker, was ein unterhaltsames und anspruchsvolles Musik-Erlebnis verspricht.
Einer unserer Trompeter: Paul Meiler
Ja der Paul...
Also, angefangen hat das Ganze mit dem Internat der Regensburger Domspatzen, zu dem mich meine Eltern in der 3. Klasse schickten. Ich fing damals an, Geige zu lernen, weil es nur Klavier als Alternative gab, und ich das geringere Übel auswählen wollte. Schon nach ein paar Stunden musste ich feststellen, dass weder das Eine noch das Andere zu mir passt, und ich denke, dass auch aus dieser Zeit meine Abneigung gegen derlei Instrumente rührt.
Ich entschied mich danach, im Alter von 7 Jahren, in der berühmten Jugendblaskapelle "Die Neuhauser Boum" Trompete zu erlernen. Das war schon eher was für mich. Zwischenzeitlich habe ich zwar mal zugunsten diverser Heavy-Metal-Bands (in denen ich Gitarre spielte) die Trompete beiseite gelegt, habe sie aber nie ganz aufgegeben.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich nach dem Abitur Unterschlupf an der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg fand und 1999 die Aufnahmeprüfung am Richard-Strauss-Konservatorium München bestand. Einer Karriere als Berufsmusiker stand also nichts mehr im Weg!
Nach meinem Abschluss als Diplommusiker im Sommer 2003 an der Musikhochschule in München, konnte ich für den Aufbaustudiengang "Interpretation und Performance", in etwa sowas wie Meisterklassendiplom, an die Musikakademie Basel wechseln. Dort beendete ich im Sommer 2006 mit meinem 2. Diplom, dem Konzertexamen.
"Aber was macht man eigentlich so, wenn man Musik studiert?"
Ja, das habe ich mich anfangs auch gefragt... Gott sei dank kam bei mir aber alles immer so wie es kommen sollte, und so verbrachte ich neben dem Studium auch viele Stunden in Sinfonieorchestern wie z.B. dem Münchner Rundfunkorchester, in dem ich eine ganze Spielzeit mithupen durfte.
Bei "Blech on the rocks" spiele ich mit, weil ich hier mit meinem Instrument machen kann, was sich eigentlich für einen klassischen Orchestermusiker nicht gehört und weil es soviel Spass macht, wenn man mit Freunden auf der Bühne die Sau rauslassen kann!
Wer sich genauer über mich informieren will findet meine eigene Homepage unter www.paulmeiler.de
Noch ein Trom-Peter?
Name: Raab, Stefan äh Markus
Also...
Angefangen hat das ganze Übel natürlich in der Blaskapelle. Eigentlich wollte ich gar nicht Trompete lernen. Schlagzeug, das war es, was mich reizte. Allerdings gab es davon schon genug und so musste ich halt Trompete lernen. So ist es halt, wenn man noch keinen eigenen Willen haben darf.
Studieren???
Wollte ich schon gar nicht. Aber wie das Leben halt so spielt, kam´s halt anders. Das Studium führte mich dann nach Düsseldorf an die Robert-Schumann-Hochschule, an der ich Hauptfach Trompete bei Professor Edmund Buschinger studierte.
Bei Blech on the rocks bin ich sein Anfang an dabei und muss sagen, es ist geil...
Und nochmal noch ein Trompeter: Tobias Böhm
1994-97 BfSM in Sulzbach Rosenberg
1998 HMK 4 in Regensburg
Studium an der HfM in Nürnberg:
1998-02 Diplommusiklehrer
2002-03 Diplommusiker
2003-05 Meisterklassendiplom
seit 2000 Trompetenlehrer an der Kreismusikschule in Tirschenreuth
Noch Fragen?
Am rechten Tenorhorn: Alexander Beer
Das kommt davon wenn man mir sagt, ich soll einen längeren Lebenslauf schreiben...
Meinen ersten, eher undramatischen Kontakt mit der faszinierenden Welt der Musik hatte ich in der Blockflöttengruppe meiner damaligen Lehrerin Frau Windschiegl an der Grundschule in Neuhaus. Dort erlernte ich erste musikwissenschaftliche Grundlagen, wie z.B. ganze Pausen, halbe Pausen, Viertelpausen bis hin zu Sechzehntelpausen, sowie die Erzeugung von möglichst wohlklingenden Luftschwingungen wohldefinierter Frequenz vermittels eines Instrumentes ohne Zuhilfenahme elektromechanischer Hilfsmittel. Es gelang mir trotz meines zarten Alters zweimal in Folge den Kurs mit dem Prädikat "mit sehr gutem Erfolg teilgenommen" zu absolvieren. Im Rahmen einer vorweihnachtlichen sakralen Feier debütierte ich dort auch das erste Mal vor größerem Auditorium bei der Aufführung des Werkes "Wir sagen Euch an den lieben Advent" (ca. 4 Strophen, mit Einleitung).
Nachdem so der Grundstein meiner musikalischen Karriere gelegt war drängte es mich zu höheren Weihen. Diese erhielt ich bei der Jugendblaskapelle "Neuhauser Boum", wo ich bei Alfons Steiner das Spiel der Posaune erlernte. Das Hauptaugenmerk bei der Ausbildung lag auf der Vermeidung von Personen- und Sachschäden bei der Bedienung der Zugposaune. Anlässlich einer Vakanz der Stelle des Solobaritonisten bei den "Neuhauser Boum" erlernte ich einige Zeit später zusätzlich Bariton und Tenorhorn. Diese Instrumente bilden seitdem den Schwerpunkt meines kunstlerischen Wirkens. Zusätzlich zum großen Orchester war ich auch Mitglied im Blechbläserquartett und -quintett.
Neben meinem Wirken bei den "Neuhauser Boum", wo das alljährliche Frühjahrskonzert und Wertungsspiele als herausragende Ereignisse zu nennen sind, bewältigte ich mehr oder weniger lange Gastspiele in verschiedenen Klangkörpern, u.a. bei der Big Band der Kreismusikschule Tirschenreuth und dem Blasorchester "Böhmisches Gold", sowie die für einen Blasmusiker obligatorischen Aushilfsdienste bei anderen Blaskapellen. Bei besagter Big Band lernte ich auch Ludwig "Lugge" Zandt kennen, dortmals nicht eingedenk der Möglichkeit, dass sich unsere musikalischen Wege später noch des öfteren kreuzen sollten.
Einen weiteren Meilenstein meiner Karriere bildete mein langjähriges Mitwirken bei der "Altneihauser Feierwehrkapell'n", wo ich während der zahlreichen Auftritte in ganz Deutschland Land und vorallem Leute kennenlernen durfte.
Letztes Jahr bin ich nun also bei "Blech on the rocks" gelandet. Hier versuche ich, meine vereinzelt noch vorhandenen tonhandwerklichen Defizite durch gescheites Daherreden zu übertünchen. Außerdem blase ich das Tenorhorn, damit es in der Mitte nicht so leer klingt.
In meiner knappen außermusikalischen Freizeit verdinge ich mich nebenbei noch als Ingenieur und versuche als ewiger Student, neue Erkenntnisse über den Lauf der Welt im Allgemeinen und das Leben und die Liebe im Besonderen zu gewinnen.
Am linken Tenorhorn: Stefan Karl
Stefan Charles alias Steve Charles
Name: Steve Charles
Alter: 44; Größe: 180 cm
Besondere Kennzeichen: ausgeprägter westböhmischer Dialekt
Schwächen: Spielsucht
Bevorzugte Waffen: Tenorhorn, Posaune
Zuletzt gesichtet: im deutsch-böhmischen Niemandsland (bei Blech on the rocks)
Frühere Aufenthaltsorte: Musikhochschule München, Heeresmusikkorps 9 Stuttgart, Gärtnerplatztheater München
Fluchtfahrzeug: gelbes Moped unbekannter Herkunft
Sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Gesuchten führen, werden mit einer Probeunterichtsstunde an der Anton-Bruckner-Musikschule Eslarn bestraft.
Der Mann mit der grossen Trompete: Stephan "Koppi" Pregler
Meine musikalische Laufbahn begann eher undramatisch in der Volksschule Nabburg. Hier durfte ich bei meiner damaligen Lehrerin Frau Ziegler die Kunst der Blockflöte erlernen. Nach sagenhaften Erfolgen wurde mir die Blockflöte zu klein und ich suchte mir ein neues Instrument nämlich die Altflöte. Irgendwie war der Drang nach größeren Kalibern tief in mir und ich wechselte zur Tenorflöte. Um die Sache abzurunden durfte ich, nachdem die Schule in dieses Instrument investierte, die sagenumwobene Bassflöte lernen. Dieses Instrument war ca. einen Kopf kleiner als ich und ich war vorerst zufriedengestellt.
Als ich die Volksschule verlassen durfte um auf der Realschule meinen Werdegang ohne Bassflöte fortzusetzen, fragte mich der Dirigent der Jugendblaskapelle Nabburg, ob ich nicht ein Instrument lernen will. Nachdem ich noch völlig frei von schlechten Einflüssen eine Schnupperstunde besuchen durfte, wurde mir erklärt, dass Tuba genau das richtige Instrument für mich wäre. Natürlich war zu dieser Zeit kein Tubanachwuchs vorhanden. Komisch, oder?
Der Grundstein für die tiefen Töne war also gelegt und so begann ich hier im Contra bis Subcontrabereich zu brillieren.
Nach diversen Jungmusikerleistungsabzeichen wurde ich Volljährig und wurde zur Bundeswehr einberufen. Hier bewarb ich mich als Wehrpflichtiger beim HMK 4 Regensburg. Nachdem ich die Stelle bekam und es mir so gut gefiel, entschloss ich mich, die Feldwebellaufbahn einzuschlagen und an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Gelhar Hauptfach Tuba zu studieren. Hier belegte ich noch als Nebenfächer Kontrabass, E-Bass und Klavier.
Nachdem Studium durfte ich noch bis zur Auflösung im HMK 4 mitwirken.
Um meine musikalische Tätigkeit auch nach der Bundeswehr aufrecht zu erhalten, bin ich außerdem bei der Partyband „Die Ochsen“ und bei der Blaskapelle St. Nikolaus Heinrichskirchen aktiv.
Aufgrund von Aushilfstätigkeiten bei Blech on the rocks bekam ich die Chance als weiterer verrückter Blechrocker fest mitzuwirken. Im Casting wurde für mich gevotet, da ich nicht nur mit der Tuba lange und tiefe Töne erzeugen kann, gell Jungs?
Nachdem mir die verrückte Art Musik zu machen riesen Spaß bereitet, war ich mit im Blech ähhm Boot bei Blech on the rocks, was für einen Beamten eine überdurchschnittliche Abwechslung darstellt ;-) Hoffentlich schmeißt das meinen Biorhythmus nicht völlig aus der Bahn!
An der Horizontaltrommel: Ludwig "Lugge" Zandt
Der "Dino" der Band
Bereits als Vierjähriger erhielt ich von meinem Vater Schlagzeugunterricht und bewältigte mit fünf Jahren souverän die ersten Auftritte bei Hochzeiten, Kinderfaschingsfeiern oder Vereinsfesten.
Neben dem Schlagzeug lernte ich mit neun Jahren noch Trompete, hatte Unterricht u.a. bei Rolf Quinque am Richard Strauß Konservatorium in München und absolvierte die Ausbildung zum staatlich anerkannten Musiklehrer für die Leitung von Blasorchestern und Ausbildung von Jungbläsern in Trossingen.
An der Akademie Remscheid bildete ich mich zum Leiter und Berater von Popgruppen fort. Beruflich arbeite ich als Schlagzeug- und Trompetenlehrer an der Musikschule des Landkreises Tirschenreuth.
Meine Freizeit verplempere ich mit Komponieren und Arrangieren.
Spezialität: Arrangements mit kleinen Gemeinheiten und ungewissem Ausgang. Kulinarisch habe ich eine ausgeprägte Schwäche für eine frische Semmel, belegt mit einer dünnen Scheibe warmen Leberkäse.
In meinen wilden Träumen verfolgen mich die karibischen Inseln mit ihrer üppigen Flora und Fauna und dem Lebensmotto der Inselbewohner: „Relax and enjoy the day“.
An der Vertikaltrommel: Christian "Gustl" Kraus
Wenn halt einer mit Tönen nichts anzufangen weiß...
Das jetzt erst in vollem Ausmaße sichtbar werdende Übel nahm wie bei vielen unserer Bandmitglieder in einer regionalen Blaskapelle des Vertrauens, in meinem wie in Pauls und Alex´ Fällen bei den "Neuhauser Boum", seinen Lauf. Auch die damit verbundenen unumgänglichen Seepferdchen D1, D2 und D3 blieben mir nicht erspart und bis heute bin ich in dieser Szene anzutreffen, indem ich u.a. den Schlagzeugernachwuchs der JBK Parkstein unterrichte.
An meiner Person wiederum haben sich schon über Jahre hinweg Max Schmidkonz, Obi Jenne, Stefan Blum und derzeit Bill Elgart versucht, sie sind aber allesamt juristisch keineswegs zu belangen.
Seit Oktober 2006 studiere ich nun im fränkischen Ausland an der Hochschule für Musik zu Würzburg das Schlagwerk der Jazzmusik mit vielem, was dazugehört. Dennoch wird und kann mich das vor einer gescheiten, vorzugsweise vom Lugge geschriebenen Polka und jeglichen sonstigen musikalischen Wagnissen mit dieser Combo weiterhin nicht zurückhalten, schließlich will ich ja als "Gustl an der Vertikaltrommel" Weltruhm erlangen.
Also nacherd dad i song, wo, wai gsagt...